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KI-Sichtbarkeit prüfen: Wird deine Firma bei ChatGPT und Google gefunden?

Immer mehr Leute fragen ChatGPT oder lesen die KI-Übersicht in Google, bevor sie einen Betrieb anrufen. Ob deine Firma dort vorkommt, kannst du in einer knappen Stunde selbst testen. Hier zeige ich dir, welche Fragen du stellst, wie du die Antworten festhältst und was sie bedeuten.

Von Linus FreiFreelance Webentwickler Basel
#GEO#SEO & GEO#KI-Sichtbarkeit#ChatGPT#Google
KI-Sichtbarkeit prüfen: Wird deine Firma bei ChatGPT und Google gefunden?
Inhalt

Was GEO ist und welche Massnahmen dafür sorgen, dass KI-Assistenten dein Unternehmen empfehlen, habe ich im Artikel Generative Engine Optimization einfach erklärt beschrieben. Dieser Artikel ist die praktische Ergänzung: Bevor du etwas verbesserst, willst du wissen, wo du stehst.

Schritt 1: Die richtigen Fragen sammeln

Denk an die Fragen, die deine Kundschaft wirklich stellt, nicht an deinen Firmennamen. Wer deinen Namen schon kennt, findet dich sowieso. Spannend ist, ob du genannt wirst, wenn jemand nach einer Lösung sucht.

Sammle 10 bis 15 Fragen aus drei Gruppen:

  • Suche nach einem Anbieter: «Wer macht Badsanierungen in Basel?», «Guter Coiffeur in Kleinbasel?», «Treuhänder für Selbständige in Baselland?»
  • Fragen mit Absicht: «Was kostet eine Badsanierung in der Schweiz?», «Worauf muss ich bei einem Treuhänder achten?»
  • Fragen zu deiner Firma: «Was bietet [Firmenname] an?», «Wo ist [Firmenname] und wann ist offen?»

Die ersten beiden Gruppen zeigen, ob du gefunden wirst. Die dritte zeigt, ob die KI dich richtig beschreibt.

Schritt 2: Sauber testen

Damit die Ergebnisse vergleichbar sind, testest du jedes Mal gleich:

  • Mehrere Assistenten: ChatGPT, Gemini, Perplexity und Microsoft Copilot. Die Antworten unterscheiden sich teils deutlich.
  • Google mit KI-Übersicht: Gib die Fragen auch in Google ein und schau, ob über den Treffern eine KI-Übersicht (AI Overview) erscheint und wer darin genannt wird.
  • Möglichst neutral: Nutze ein privates Browserfenster oder ein Konto ohne Verlauf. Sonst kennt der Assistent deine Firma vielleicht nur, weil du schon oft nach ihr gefragt hast.
  • Immer dieselbe Formulierung: Kleine Änderungen in der Frage können die Antwort verändern.

Schritt 3: Ergebnisse in einer Tabelle festhalten

Eine einfache Tabelle reicht völlig. So sieht meine Vorlage aus:

Frage Assistent Genannt? Angaben korrekt? Wer wird sonst genannt? Quelle verlinkt?
Wer macht Badsanierungen in Basel? ChatGPT nein Betrieb A, Betrieb B
Was bietet [Firmenname] an? Gemini ja Adresse alt eigene Website

Die Spalte «Wer wird sonst genannt?» ist oft die lehrreichste. Schau dir die Websites dieser Betriebe an: Welche Fragen beantworten sie klar, wo werden sie erwähnt, wie vollständig sind ihre Profile?

Schritt 4: Google nicht vergessen

KI-Sichtbarkeit baut auf klassischer Sichtbarkeit auf. Google schreibt selbst, dass es für die KI-Übersicht keine zusätzlichen Anforderungen gibt und dieselben SEO-Grundlagen gelten wie für die normale Suche (KI-Funktionen und deine Website). Deshalb gehört ein kurzer Google-Check dazu:

  • Ist deine Website im Index? Gib in Google site:deinedomain.ch ein. Erscheinen deine wichtigsten Seiten, ist die Grundlage da.
  • Wofür wirst du gefunden? Die Google Search Console zeigt im Bericht zur Leistung, bei welchen Suchbegriffen deine Seiten erscheinen und angeklickt werden.
  • Lokal sichtbar? Für Betriebe mit Standort ist das Google-Unternehmensprofil zentral. Wie du es einrichtest, steht in meiner Anleitung zum Google-Unternehmensprofil.
  • Bing nicht vergessen: Einige KI-Assistenten greifen auf Bing-Ergebnisse zurück. Die Bing Webmaster Tools zeigen dir, ob deine Seite dort sauber erfasst ist.

Was die Ergebnisse über deine KI-Sichtbarkeit sagen

  • Du wirst bei Fragen zu deiner Firma richtig beschrieben, aber bei Anbieter-Fragen nicht genannt: Die KI kennt dich, hält dich aber nicht für die beste Antwort. Meist fehlen klare Leistungsseiten, Antworten auf typische Fragen und Erwähnungen auf anderen Seiten.
  • Die Angaben sind falsch oder veraltet: Irgendwo im Netz steht noch die alte Adresse, ein alter Name oder ein altes Angebot. Das ist meist schnell behoben.
  • Du wirst gar nicht erkannt: Dann fehlt oft schon die Grundlage, etwa weil die Website nicht indexiert ist, KI-Crawler blockiert werden oder die Firmendaten uneinheitlich sind.
  • Die Antworten schwanken: Das ist normal. Ein einzelner Test sagt wenig, wiederhole ihn monatlich mit denselben Fragen und achte auf den Trend.

Die nächsten Schritte

Was du konkret für deine KI-Sichtbarkeit verbessern kannst, steht ausführlich im GEO-Artikel. Die wichtigsten Punkte in Kürze: Firmendaten überall gleich halten, typische Kundenfragen auf deiner Website klar beantworten, strukturierte Daten ergänzen und dafür sorgen, dass KI-Crawler deine Seite lesen dürfen. Für Betriebe mit Kundschaft vor Ort gehört Local SEO dazu, das ich in der Local-SEO-Anleitung für Basel beschreibe.

Fazit

KI-Sichtbarkeit prüfen ist kein Hexenwerk: 10 bis 15 echte Kundenfragen, mehrere Assistenten, Google mit KI-Übersicht, alles in einer Tabelle festhalten und monatlich wiederholen. Danach weisst du, ob du gefunden wirst, ob die Angaben stimmen und wer an deiner Stelle genannt wird.

Wenn du das lieber abgibst: Mein GEO-Check kostet einmalig CHF 590.–. Ich stelle 10 bis 15 feste Fragen an ChatGPT, Gemini, Perplexity und die Google KI-Übersicht, du bekommst das Ergebnis als Tabelle, und ich optimiere danach strukturierte Daten, llms.txt und Firmendaten. Nach 6 bis 8 Wochen prüfe ich mit denselben Fragen nach. Für Betriebe mit lokalem Fokus ist das Setup Local SEO & GEO das passendere Paket. Schreib mir kurz oder per Mail an hallo@linus-webentwicklung.ch. Ich sage dir kostenlos, wie gross der Aufwand ist.

Häufige Fragen

Wie oft sollte ich meine KI-Sichtbarkeit prüfen?

Einmal im Monat mit denselben Fragen reicht. Die Antworten von KI-Assistenten schwanken, deshalb ist der Verlauf über mehrere Monate aussagekräftiger als ein einzelner Test.

Warum nennt ChatGPT meine Firma nicht, obwohl ich bei Google gefunden werde?

KI-Assistenten stützen sich auf verschiedene Quellen und fassen zusammen. Wenn deine Firmendaten nicht überall gleich sind, Erwähnungen auf anderen Seiten fehlen oder deine Seiten typische Fragen nicht klar beantworten, nennt die KI eher andere Betriebe.

Die KI nennt eine falsche Adresse oder alte Preise. Was kann ich tun?

Prüf zuerst deine eigene Website, dein Google-Unternehmensprofil und die wichtigsten Verzeichnisse. Oft steht die falsche Angabe noch irgendwo. Korrigier sie überall, dann übernehmen KI-Systeme die neuen Daten mit der Zeit.

Kann man die Nennung in ChatGPT kaufen?

Nein. Organische Empfehlungen in KI-Antworten lassen sich nicht bezahlen, und niemand kann sie seriös garantieren. Was du beeinflussen kannst, sind die Grundlagen, auf die KI-Systeme achten.

Was kostet ein professioneller KI-Sichtbarkeitscheck?

Mein GEO-Check kostet einmalig CHF 590.–. Er umfasst 10 bis 15 feste Fragen an ChatGPT, Gemini, Perplexity und die Google KI-Übersicht, die Optimierung der Grundlagen und eine Nachkontrolle nach 6 bis 8 Wochen.

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